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Tatort Kirchturm

Großes Interesse an der Geschichte Köthens in der Jakobskirche

Türme und Brücke der St. Jakobskirche Köthen

Türme und Brücke der St. Jakobskirche Köthen

Am 26. Juli 2009 fand die erste Geschichtsstunde mit Stadtführer Christian Ratzel im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Tatort Kirchturm” statt (Beitrag bei MZ-Web). Das große Interesse an dieser Veranstaltung sowie die umfangreiche Materialsammlung an Fotos und Informationen ließen es an diesem Abend spät werden, und verlangten nach einer Fortsetzung der Reise durch die Köthener Vergangenheit. Gezeigt wurden Abbildungen aus den frühen Anfängen der Stadt, über die Zeit der Fürsten und dem Wirken Bachs, bis hin zu den ersten Fotografien aus dem frühen 20. Jahrhundert. Leider verging für alle Anwesenden und auch für Christian Ratzel die Zeit viel zu schnell, sodass nur ein Drittel der geplanten Aufnahmen gezeigt werden konnten.

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Das Rokoko-Schloss in Mosigkau

Mitteldeutschlands "Kleines Sanssouci" vor den Toren von Dessau

Schloss Mosigkau

Schloss Mosigkau

Ludwig Grote, deutscher Kunsthistoriker aus Halle an der Saale, sagte einst in seinem Buch Das Land Anhalt: “Mosigkau ist der architektonisch vollkommendste Bau aus dem Rokokozeitalter in Anhalt!” …und dem gibt es nichts hinzuzufügen. Auch die Bezeichnung Kleines Sanssouci Mitteldeutschlands ist passend, da es dem großen Sanssouci in Postdam nicht unähnlich ist. Ein liebevoll gestalteter und gepflegter Garten sowie ein wieder in seiner einstigen Pracht erstrahlender Schlosskomplex erwartet den Besucher direkt vor den Toren Dessaus.

Die Bauarbeiten am Schloss, einer spätbarocken Dreiflügelanlage, begannen im Jahr 1752. Anna Wilhelmine Prinzessin von Anhalt-Dessau ließ durch den Dessauer Baumeister Christian Friedrich Damm eine glanzvolle Schloss- und Gartenanlage errichten, die während ihrer Lebzeiten als Sommerresidenz diente. Nach ihrem Tod im Jahr 1780 wurde ein Stift für adlige unverheiratete Frauen eingerichtet und seit 1945 wird das Schloss als Museum genutzt.
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Kunstprojekt Sachsenspiegel in Reppichau

Mittelalterliche Rechts-Geschichte im Eike von Repgow Dorf

Kunstprojekt Sachsenspiegel in Reppichau

Kunstprojekt Sachsenspiegel in Reppichau

Eigentlich wäre Reppichau ein unscheinbares Dorf wie jedes andere: Etwa 500 Einwohner, Jugendfeuerwehr und ein Fußballverein in der Kreisoberliga – etwas abseits der Bundesstraße 185  zwischen Dessau, Köthen und Aken gelegen. Aber die Gemeinde ist anders, denn im Dorf ist überall Kunst zum Anfassen, Draufsetzen und Bestaunen.

So findet man am Dorfteich – hier möchte ich meinen Rundweg beginnen – 7 überlebensgroße Figuren der Heidelberger Bilderhandschrift des Sachsenspiegels, welche vom Reppichauer Kunstschmied Frank Schönemann angefertigt wurden. Ein paar Meter weiter das vielleicht schönste Trafohäuschen der Welt. Auf allen 4 Wänden mit Motiven zur Zahl Sieben bemalt, werden Motive zu den 7 Weltaltern, den 7 Herrschilden, den 7 Verwandschafts- und Erbschaftsgraden sowie zum siebten Tag der Schöpfung, dem Tag der Ruhe, gezeigt.

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Das Köthener Schloss

Anhaltische Fürstenresidenz und Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs

Schloss Köthen, Veranstaltungszentrum

Schloss Köthen - Kulturelles und historisches Zentrum

Direkt im Stadtzentrum, nur wenige Minuten zu Fuß vom Marktplatz entfernt, liegt das Köthener Schloss mit dem umgebenden Schloss-Park, den Museen und den Sälen des 2008 fertiggestellten Veranstaltungszentrums. Parkplätze und ein Parkhaus befinden sich in der unmittelbaren Umgebung; die Zufahrt zum Schloss selbst ist innerhalb Köthens gut ausgeschildert.

Seit ein paar Jahren finden Restaurierungen der um 1600 erbauten Wasserburg und Ende des 18. Jahrhunderts zum Schloss erweiterten Anlage statt. Bis 1847 diente das Schloss als Anhaltische Fürstenresidenz und Baumeister wie Christian Gottfried Heinrich Bandhauer und der Dresdener Hofbaumeister Melchior Brenner hinterließen hier ihre Handschrift. Große Teile der Schloss- und Parkanlage erstrahlen bereits im neuen Glanz und beherbergen mehrere Austellungen sowie die Köthen Information. weiter

Das Barockschloss Ostrau

Einstige Residenz der Familie von Veltheim und kulturelles Zentrum Ostraus

Barockschloss Ostrau im Saalekreis

Barockschloss Ostrau im Saalekreis

Zwischen Halle und Köthen – unweit des Petersbergs – liegt die Gemeinde Ostrau, welche erst einmal durch ihre beibehaltenen Straßennamen aus der Zeit vor 1989 auffällt. Die Landesstraße 144 führt auf der Fahrt von Zörbig nach Löbejün direkt durch den Ort und könnte diesen auch wieder ganz schnell vergessen machen, wenn da ein Schild mit der Aufschrift “Schloss” nicht auf eine Sehenswürdigkeit hinweisen würde. Aber auch die Schlosskirche im Zentrum der Gemeinde ist, gerade in der Dunkelheit wenn diese von mehreren Strahlern angeleuchtet wird, ein echter Hingucker.
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Termine / Veranstaltungs-Tipps

  • Schwof im Schloss In den Marstall des Köthener Schlosses laden am 13.03. ab 21:00 Uhr “Die Dobersteine” zum Schwof im Schloss
  • Dem Verborgenen auf der Spur Das Stadtarchiv Köthen lädt Besucher am 6. und 7. März zu einem Rundgang durch die umfangreichen Sammlungen der Stadt
  • Vernissage in der Schlossbibliothek Der Kulturverein Ostrau lädt vom 07.-31. März zur Ausstellung des Malers Hartwig Matthies in das Schloss Ostrau
  • Catfish live im Shamrock Acoustic Blues & Rock ‘n’ Roll mit Catfish aus Berlin im Irish Pub “The Shamrock” in Köthen am 6. März ab 21:00 Uhr
  • Venezianische Impressionen In Bernburg zeigt Hobby-Fotografin Cornelia Barnebeck im Salus-Fachklinikum ihre fotografischen Eindrücke aus der Lagunen-Stadt

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