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Köthen jenseits von Anhalt

Es gibt Namensvetter in Brandenburg, Sachsen, Bayern und NRW

Der Köthener See in Märkisch Buchholz

Der Köthener See

Unsere anhaltische Stadt Köthen hat mit ihrem Namen sicherlich kein Alleinstellungsmerkmal auf der Welt – so zumindest meine Annahme bei der Idee für diesen Artikel! Also begab ich mich auf die Suche nach Orten, die Köthen heißen oder zumindest ähnlich klingen. So stieß ich auf mehrere Orte in Indonesien, die mit “Koeta” beginnen bzw. “Koeta” heißen. Auch Orte die mit “Coet”, sind in Mittel- und Südamerika recht weit verbreitet. Doch soweit müssen wir gar nicht reisen, denn die passendsten “anderen Köthen” gibt es hier in Deutschland – wie z.B. fast nebenan in Brandenburg. weiter

Geschichtsträchtiges Cösitz

Kleiner Ort mit englischem Landschaftsgarten und verlassenem Schloss

Turmportal Schloss Cösitz

Turmportal Schloss Cösitz

Das Schloss, und vor allem der im Stil eines Englischen Gartens angelegte Schlosspark, sind einen Besuch des nur etwa 220 Einwohner zählenden Cösitz wert. Der Ort war bis Ende 2004 eine eigenständige Gemeinde und ist seit der Eingemeindung im Jahr 2005 Ortsteil der Stadt Zörbig. Im Ort gibt es eine seit 1857 im Familienbesitz befindliche Gaststätte, die 1965 gegründete Schalmeienkapelle Cösitz sowie die bereits 1935 gegründete Ortsfeuerwehr Cösitz.
Eine erste Nennung erfährt der Ort im Jahr 1370 als Stammsitz der Adelsfamilie von Kositz, die bis Mitte des 16. Jahrhunderts Eigentümer des Gutes blieb. Im Jahr 1636 wütete im Ort erst die Pest und dann schwedischen Soldaten im Dreißigjährigen Krieg, die das Dorf und das Gut schließlich abbrannten und Cösitz für viele Jahre verwüstet und unbeackert zurück ließen. Danach ging der Besitz an das Adelsgeschlecht von dem Bussche über, die das Rittergut samt Schäferei, Brauerei und Brennerei betrieben und bis 1945 in deren Besitz blieb. weiter

Das Rokoko-Schloss in Mosigkau

Mitteldeutschlands "Kleines Sanssouci" vor den Toren von Dessau

Schloss Mosigkau

Schloss Mosigkau

Ludwig Grote, deutscher Kunsthistoriker aus Halle an der Saale, sagte einst in seinem Buch Das Land Anhalt: “Mosigkau ist der architektonisch vollkommendste Bau aus dem Rokokozeitalter in Anhalt!” …und dem gibt es nichts hinzuzufügen. Auch die Bezeichnung “Kleines Sanssouci Mitteldeutschlands” ist passend, da es dem großen Sanssouci in Postdam nicht unähnlich ist. Ein liebevoll gestalteter und gepflegter Garten sowie ein wieder in seiner einstigen Pracht erstrahlender Schlosskomplex erwartet den Besucher direkt vor den Toren Dessaus.

Die Bauarbeiten am Schloss, einer spätbarocken Dreiflügelanlage, begannen im Jahr 1752. Anna Wilhelmine Prinzessin von Anhalt-Dessau ließ durch den Dessauer Baumeister Christian Friedrich Damm eine glanzvolle Schloss- und Gartenanlage errichten, die während ihrer Lebzeiten als Sommerresidenz diente. Nach ihrem Tod im Jahr 1780 wurde ein Stift für adlige unverheiratete Frauen eingerichtet und seit 1945 wird das Schloss als Museum genutzt.
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Die Gemeinde Piethen

Fast 300 Einwohner und eine über 1.000 jährige Geschichte

Gemeinde Piethen

Gemeinde Piethen

Wikipedia schweigt sich über die Gemeinde südlich von Köthen praktisch aus. Als Persönlichkeit wird lediglich der 1818 in Piethen geborene, und als erster deutscher Erdbeer-Züchter geltenden, Gottlieb Göschke, erwähnt. In einem Beitrag aus dem Wochenspiegel von 2004 geht Stadtführer Christian Ratzel auf das Leben und Wirken Göschkes ein und führt den Leser in die Zeit der Köthener Kunst- und Handelgärtnerei zurück. Diese Anlage erstreckte sich ab 1844 von der Bärteichpromenade zur Baasdorfer- und Mühlenstraße und machte ihn zu einem angesehen und erfolgreichen Kunstgärtner sowie Pionier der Erdbeerzucht in Deutschland.

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Die Gemeinde Diebzig

Natur pur im Biosphärenreservat Mittlere Elbe

Diebzig

Diebzig

Die um den Ort liegenden Eichenwälder sind im Wappen der Gemeinde verewigt und prägen die weitläufige, naturbelassene Gegend rund um Diebzig, dem Diebziger Busch. Dieser eignet sich bestens, um bei Wanderungen zu Fuß oder mit Fahrrad die hier vorherrschende Flora und Fauna zu entdecken.
Der 1921 in Diebzig verstorbene Gustav Freiherr von Nordenflycht, preußisch-königlicher Forstmeister und bedeutender Jagdschriftsteller, schätzte diese Region bereits vor 1900 und veranstaltete Jagdausflüge mit den gehobeneren Gesellschaftsschichten. Die Sanierung seines Grabsteines und der Gedenktafel sind dank Spenden zum Jahr 2011 vorgesehen.

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Termine / Veranstaltungs-Tipps

  • Schwof im Schloss In den Marstall des Köthener Schlosses laden am 13.03. ab 21:00 Uhr “Die Dobersteine” zum Schwof im Schloss
  • Dem Verborgenen auf der Spur Das Stadtarchiv Köthen lädt Besucher am 6. und 7. März zu einem Rundgang durch die umfangreichen Sammlungen der Stadt
  • Vernissage in der Schlossbibliothek Der Kulturverein Ostrau lädt vom 07.-31. März zur Ausstellung des Malers Hartwig Matthies in das Schloss Ostrau
  • Catfish live im Shamrock Acoustic Blues & Rock ‘n’ Roll mit Catfish aus Berlin im Irish Pub “The Shamrock” in Köthen am 6. März ab 21:00 Uhr
  • Venezianische Impressionen In Bernburg zeigt Hobby-Fotografin Cornelia Barnebeck im Salus-Fachklinikum ihre fotografischen Eindrücke aus der Lagunen-Stadt

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