750 Jahre Jeßnitz Anhalt
Große Festwoche vom 13. bis 20. September 2009
Leider konnte ich nicht persönlich bei den großen Feierlichkeiten zum 750. Jahrestag der Stadt Jeßnitz (Anhalt) dabei sein, doch wurden mir von Totus Floreo freundlicherweise ein paar Fotos vom Festumzug sowie einige Eindrücke aus der Stadt bereit gestellt. Den Beteiligten hat es auf jeden Fall bestens gefallen, was sicherlich nicht nur am tollen Wetter, sondern natürlich auch am Programm und dem großen Festumzug lag.
Da ich nicht viel darüber berichten kann, verlinke ich an dieser Stelle einfach ein paar Berichte, die mir im Netz begegnet sind. Wer hier noch ein paar Zeilen veröffentlichen, eine Link-Empfehlung abgeben oder noch 1-2 Fotos präsentieren möchte, kann sich per E-Mail gern an mich wenden.
Die Gemeinde Diebzig
Natur pur im Biosphärenreservat Mittlere Elbe
Die um den Ort liegenden Eichenwälder sind im Wappen der Gemeinde verewigt und prägen die weitläufige, naturbelassene Gegend rund um Diebzig, dem Diebziger Busch. Dieser eignet sich bestens, um bei Wanderungen zu Fuß oder mit Fahrrad die hier vorherrschende Flora und Fauna zu entdecken.
Der 1921 in Diebzig verstorbene Gustav Freiherr von Nordenflycht, preußisch-königlicher Forstmeister und bedeutender Jagdschriftsteller, schätzte diese Region bereits vor 1900 und veranstaltete Jagdausflüge mit den gehobeneren Gesellschaftsschichten. Die Sanierung seines Grabsteines und der Gedenktafel sind dank Spenden zum Jahr 2011 vorgesehen.
Die Stadt Gröbzig
Fuhnestadt mit großer Karnevals-Tradition
Etwas mehr als 3.000 Einwohner zählt die zwischen Köthen und Könnern gelegene Stadt Gröbzig. Im 12. Jahrhundert wird die Burg zu Gröbzig und eine hiesige Herrschaft im anhaltinischen Besitz erstmals erwähnt; im Jahre 1401 erlangte der Ort sein Stadtrecht.
Die von der Progromnacht 1938 verschonte Synagoge dient heute als kultur-historisches Museum, Schule, Begegnungsstätte und Gemeindehaus.
Das Barockschloss Ostrau
Einstige Residenz der Familie von Veltheim und kulturelles Zentrum Ostraus
Zwischen Halle und Köthen – unweit des Petersbergs – liegt die Gemeinde Ostrau, welche erst einmal durch ihre beibehaltenen Straßennamen aus der Zeit vor 1989 auffällt. Die Landesstraße 144 führt auf der Fahrt von Zörbig nach Löbejün direkt durch den Ort und könnte diesen auch wieder ganz schnell vergessen machen, wenn da ein Schild mit der Aufschrift “Schloss” nicht auf eine Sehenswürdigkeit hinweisen würde. Aber auch die Schlosskirche im Zentrum der Gemeinde ist, gerade in der Dunkelheit wenn diese von mehreren Strahlern angeleuchtet wird, ein echter Hingucker.
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