250.000 Jahre Besiedlungsgeschichten
…und nun kommt das Internet für Köthen und Umgebung!

Fotos, Informationen und Tipps zu Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten sowie Rad- und Wandertouren aus der Stadt Köthen, dem Köthener Land und dem Gebiet des überwiegend Anhaltinischen zwischen den Flüssen Saale und Mulde sowie Elbe und Fuhne. Dies soll in etwa eine kurze Zusammenfassung der Inhalte sowie der Region dieses Webangebots auf www.koethener-land.de sein.
Von den ersten Siedlern und den Persönlichkeiten

Das Bachdenkmal in Köthen
Vor etwa 250.000 Jahren, so belegen Funde bei Ausgrabungen, war die Region des Köthener Landes bereits besiedelt. Die ungewöhnlich große Anzahl archäologischer Fundorte, lässt auf eine sehr dichte Besiedlung in der Zeit ab ca. 10.000 v. Chr. schließen. Vielleicht haben auch diese Menschen bereits, wie Johann Sebastian Bach im 18. Jahrhundert, Musik gemacht und nicht nur tonnenschwere Steine zu Gräbern aufgeschichtet. Mit Sicherheit kannten sie die Vogelwelt die hier lebte und schätzten diese, wie der Ornithologe Johann Friedrich Naumann, dessen Wirken heute im einzigen ornithologiegeschichtliche Museum der Welt, in Köthen, zu bestaunen ist. Auch die natürliche Heilwirkung einiger Pflanzenarten, die Arthur Lutze und Samuel Hahnemann unter dem Namen Homöopathie weltweit bekannt machten, war möglicherweise schon bekannt.
Auf jeden Fall wird sie das Gebiet zwischen Saale und Mulde mit allen versorgt haben, was man zum Leben brauchte… Ludwig Grote schrieb: “In der Schwarzerde häufen sich die Reste vorzeitlicher Kulturen; Gräber und Wohnstätten liegen über- und zwischeneinander und zeigen, wie der fruchtbare und zugleich waldarme Boden die Menschen angezogen hat.“.
Die Stadt Köthen (Anhalt)
Im Jahr 1115 erstmals urkundlich erwähnt und 1313 mit dem Stadtrecht bedacht, hat Köthen heute etwa 28.000 Einwohner und ist die Kreisstadt des Landkreises Anhalt-Bitterfeld. Die herausragendsten Bauwerke dürften die Jakobskirche und das im Stil der Neorenaissance um 1899 errichtete Rathaus auf dem Marktplatz sein. Ebenso die einstige Fürstenresidenz – das Köthener Schloss – mit dem architektonisch umstrittenen Aufbauten des neuen Veranstaltungszentrums. Natürlich die Lutzeklinik, die Kirchen St. Agnus, St. Maria und die Martinskirche sowie das Polytechnikum, das Postgebäude in der Lindenstraße, der Hallesche und der Magdeburger Turm.
Viele Persönlichkeiten sind mit der Geschichte Köthens verknüpft. Die Fürsten Albrecht der Bär, Wolfgang, Ludwig und Leopold, die Herzöge Friedrich Ferdinand und Heinrich. Die bereits angesprochenen Johann Sebastian Bach, Samuel Hahnemann und Johann Friedrich Naumann sowie Joseph Freiherr von Eichendorff, Gottfried Bandhauer und Angelika Hartmann. Ich hoffe, jeden einzelnen irgdwann auf dieser Webseite erwähnt zu haben, denn alle haben dazu beigetragen, das Ansehen Köthens zu vergrößern und das Wirken ist oft auch heute noch in der Stadt zu entdecken.
Das Köthener Land
Das Köthener Land (geografisch dem Naturraum Köthener Ebene zuzuordnen) möchte ich an dieser Stelle nicht mit irgend welchen Vermessungs-Techniken eingrenzen, sondern mache die Stadt Köthen (Anhalt) einfach zum Zentrum dieser Webseite und informiere über das, was sich unweit des Köthener Horizonts bietet.

Romanischer Turm der Dorfkirche in Reppichau
Die 4 Flüsse – Elbe, Saale, Mulde und Fuhne – nehme ich als natürliche Barriere für die Inhalte auf www.koethener-land.de, doch manchmal wird sicherlich auch diese überwunden werden und “dahinter” liegenden Orten berichtet.
Das dürfte somit, neben Köthen, die Städte Bernburg und Dessau im Westen bzw. im Osten einschließen. Im Norden Aken an der Elbe und im Süden die kleine Stadt Radegast. Den Wörlitzer Park, der jenseits der Mulde liegt, kann ich natürlich schon aufgrund seiner Schönheit nicht links liegen lassen. Ebenso den Petersberg, der sich südlich der Fuhne erhebt. Da die einstige Idee dieser Webseite sich um das Gebiet des Anhaltinischen Herzogtums um 1900 drehte, gibt es auch noch ein paar wenige Inhalte, die über diese Regionen berichten.
Die 4 Flüsse
Die Flüsse Elbe, Saale, Mulde und Fuhne sie sind seit einigen Jahren wieder die Rückzugsgebiete vieler Tier- und Pflanzenarten. Die Elbe, an seiner Quelle noch Labe genannt, streift das Köthener Land im Norden. Bei Dessau-Roßlau mündet die Mulde in ihr und nun fließt sie westwärts durch das Biosphärenreservat Mittlere Elbe, vorbei an der Stadt Aken bis zur Saalemündung kurz vor Barby.
Die Mulde verläuft von der Fuhnemündung in Raguhn bis in den Norden Dessaus im östlichen Teil des Köthener Landes. Die Saale im Westen grenzt von Bernburg über Calbe bis zur Elbmündung bei Barby das Köthener Land ein. Die Fuhne fließt von ihrer Quelle bei Löberitz in zwei Richtungen und fließt nach Osten zur Mulde und nach Westen zur Saale.

Landwirtschaftliche Nutzung im Köthener Land
Ein paar abschließende Worte zur Webseite
Mehr zur Geschichte und über die hervorgebrachten Söhne und Töchter, Bauwerke, kulturelle Errungenschaften u.v.m. gibt es nach um nach auf dieser Seite. Damit bin ich auch schon beim Thema: die Webseite www.koethener-land.de.
Bei diesem Internetauftritt handelt es sich um ein privates Projekt, das von mir ohne finanzielle Interessen in der Freizeit betrieben wird. Das heißt natürlich nicht, dass ein paar Euros für Werbung o.ä. gern die laufenden Kosten decken dürfen. Wenn hier also Hotels, Veranstalter oder Gewerbetreibende sich präsentieren möchten, dann lässt sich das sicherlich einrichten.
Informationen zu regionalen Veranstaltungen, Hinweisen von Heimatvereinen oder Bürgern zum Wohnort oder zu Sehenswürdigkeiten in ihrer Gemeinde, Berichtigungen von Fehlern oder der Vervollständigung von Beiträgen usw. nehme ich natürlich gern entgegen und veröffentliche diese. Fotos werden aus urheberrechtlichen Gründen ausschließlich von mir selbst angefertigt. Auch die Inhalte für die Beträge können aus diesem Grund nicht aus anderen Publikationen übernommen werden.
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