Der Hilgenstein bei Baasdorf
Sagenhafter Findling an der Straße zwischen Baasdorf und Köthen
Beim Flächennaturdenkmal Hilgenstein handelt es sich um einen fast 5 Meter langen sowie etwa 2 Meter breiten und ebenso hohen Findling, der während der letzten Eiszeit hier seine neue Heimat fand. Der aus Schweden stammende Granit-Block befindet sich an der rechten Fahrbahnseite zwischen Baasdorf und Köthen und ist in den Sommermonaten aufgrund seiner Lage am Rand eines Mais-Feldes leider kaum zu erkennen. Eine schlichte Tafel der Unteren Naturschutzbehörde weist in wenigen Worten auf die Stelle, die ansonsten eher als verwildert bezeichnet werden kann, hin.
Geschichtsträchtiges Cösitz
Kleiner Ort mit englischem Landschaftsgarten und verlassenem Schloss
Das Schloss, und vor allem der im Stil eines Englischen Gartens angelegte Schlosspark, sind einen Besuch des nur etwa 220 Einwohner zählenden Cösitz wert. Der Ort war bis Ende 2004 eine eigenständige Gemeinde und ist seit der Eingemeindung im Jahr 2005 Ortsteil der Stadt Zörbig. Im Ort gibt es eine seit 1857 im Familienbesitz befindliche Gaststätte, die 1965 gegründete Schalmeienkapelle Cösitz sowie die bereits 1935 gegründete Ortsfeuerwehr Cösitz.
Eine erste Nennung erfährt der Ort im Jahr 1370 als Stammsitz der Adelsfamilie von Kositz, die bis Mitte des 16. Jahrhunderts Eigentümer des Gutes blieb. Im Jahr 1636 wütete im Ort erst die Pest und dann schwedischen Soldaten im Dreißigjährigen Krieg, die das Dorf und das Gut schließlich abbrannten und Cösitz für viele Jahre verwüstet und unbeackert zurück ließen. Danach ging der Besitz an das Adelsgeschlecht von dem Bussche über, die das Rittergut samt Schäferei, Brauerei und Brennerei betrieben und bis 1945 in deren Besitz blieb. weiter
750 Jahre Jeßnitz Anhalt
Große Festwoche vom 13. bis 20. September 2009
Leider konnte ich nicht persönlich bei den großen Feierlichkeiten zum 750. Jahrestag der Stadt Jeßnitz (Anhalt) dabei sein, doch wurden mir von Totus Floreo freundlicherweise ein paar Fotos vom Festumzug sowie einige Eindrücke aus der Stadt bereit gestellt. Den Beteiligten hat es auf jeden Fall bestens gefallen, was sicherlich nicht nur am tollen Wetter, sondern natürlich auch am Programm und dem großen Festumzug lag.
Da ich nicht viel darüber berichten kann, verlinke ich an dieser Stelle einfach ein paar Berichte, die mir im Netz begegnet sind. Wer hier noch ein paar Zeilen veröffentlichen, eine Link-Empfehlung abgeben oder noch 1-2 Fotos präsentieren möchte, kann sich per E-Mail gern an mich wenden.
Tatort Kirchturm
Großes Interesse an der Geschichte Köthens in der Jakobskirche
Am 26. Juli 2009 fand die erste Geschichtsstunde mit Stadtführer Christian Ratzel im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Tatort Kirchturm” statt (Beitrag bei MZ-Web). Das große Interesse an dieser Veranstaltung sowie die umfangreiche Materialsammlung an Fotos und Informationen ließen es an diesem Abend spät werden, und verlangten nach einer Fortsetzung der Reise durch die Köthener Vergangenheit. Gezeigt wurden Abbildungen aus den frühen Anfängen der Stadt, über die Zeit der Fürsten und dem Wirken Bachs, bis hin zu den ersten Fotografien aus dem frühen 20. Jahrhundert. Leider verging für alle Anwesenden und auch für Christian Ratzel die Zeit viel zu schnell, sodass nur ein Drittel der geplanten Aufnahmen gezeigt werden konnten.
Groß- und Kleinwülknitz
Kirche aus dem 12. Jhd. ist ältestes erhaltenes Bauwerk der Region
Unter dem Namen Wolnici wird Wülknitz (hierbei das Gebiet von Großwülknitz) 1149 erstmals urkundlich erwähnt, als der Abt von Nienburg den Ort an den Erzbischhof von Magdeburg verkaufte. Anfang des 13. Jahrhunderts wird es die Ortsteile Groß- und Kleinwülknitz bereits gegeben haben, da es 1205 zu einer Nennung von minor Wilkenice (Kleinwülknitz) kam. Heute hat Wülknitz gut 500 Einwohner und ist mit der Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft Ziethetal 2004 in die Stadt Köthen eingemeindet wurden.
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Aktuelle Informationen
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Termine / Veranstaltungs-Tipps
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- Barocker Glanz im Irrgarten Der Irrgarten in Altjeßnitz lädt am Wochenende des 10. und 11. Juli zum Parkfest und nimmt das Publikum mit auf eine Zeitreise ins Jahr 1740





