Festtage zur 850-Jahrfeier in Reppichau
Das Eike-von-Repgow-Dorf feiert sich und seinen berühmten Sohn
Das mittelalterliche Treiben im “Eike-von-Repgow-Dorf” wurde bereits am ersten Tag gut von den Besuchern angenommen. Das ganze Dorf und viele Besucher aus den benachbarten Gemeinden waren am frühen Freitagabend auf den Beinen und mischten sich unter das Volk der herbeigeholten mittelalterlichen Ritter, Händler, Gaukler und Musikanten. Das Dorf hatte sich natürlich zum großen Doppeljubiläum – 850 Jahre Reppichau und 800 Jahre Eike von Repgows Ersterwähnung – besonders herausgeputzt. Was noch im Frühjahr eine Baustelle war, wurde zur Festmeile, das im mittelalterlichen Stil eingerichtete Gasthaus “Zur Morgengabe” hat seinen Betrieb rechtzeitig aufgenommen und die Künstler Steffen Rogge sowie Frank Schönemann haben viele neue Werke im Ort platziert.
Piethen – Ortsteil der Stadt Südliches Anhalt
Fast 300 Einwohner und eine über 1.000 jährige Geschichte
Wikipedia schweigt sich über die Gemeinde südlich der Stadt Köthen praktisch aus. Als Persönlichkeit wird lediglich der 1818 in Piethen geborene, und als erster deutscher Erdbeer-Züchter geltenden, Gottlieb Göschke, erwähnt. In einem Beitrag aus dem Wochenspiegel von 2004 geht Stadtführer Christian Ratzel auf das Leben und Wirken Göschkes ein und führt den Leser in die Zeit der Köthener Kunst- und Handelgärtnerei zurück. Diese Anlage erstreckte sich ab 1844 von der Bärteichpromenade zur Baasdorfer- und Mühlenstraße und machte ihn zu einem angesehen und erfolgreichen Kunstgärtner sowie Pionier der Erdbeerzucht in Deutschland.
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Die Wittigsche Villa
Ehrenbürger Louis Wittigs verfallenes Herrenhaus
Der Köthener Malzkaffee-Fabrikant und Geheimer Kommerzienrat Louis Wittig, welcher es mit “homöopathisch unbedenklichen” Kaffee-Ersatz, dem sogenannten Gesundheitskaffee, zu beachtlichem Reichtum und Ansehen gebracht hatte, bewohnte im 19. Jahrhundert die Villa an der Bärteichpromenade. Direkt im Stadtzentrum – zwischen der Bärteichpromenade und der Museumsgasse – liegt das schlossartige, von einem weitläufigen Park umgebende Gebäude, dessen Verfall in den vergangenen Jahren tatenlos mit angesehen wurde. Das ganze Areal ist völlig verwildert und leider auch von Vandalismus nicht immer verschont geblieben. Der einstige Glanz lässt sich jedoch noch immer erahnen, gerade kleinere Details an der Villa, wie die zahlreichen Verzierungen und Säulen, zeugen von der aufwendigen Gestaltung des Hauses.
Hochschule Anhalt – Standort Köthen
Studieren in historischen Gebäuden in Köthens Innenstadt
Die 3 in Köthen angesiedelten Fachbereiche Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen sowie der Fachbereich Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik prägen mit ihren Unterkünften, Laboren sowie Lehr- und Verwaltungsgebäuden vor allem das Gebiet nordwestlich des Stadtzentrums. Das Hochschulgelände umfasst das Gelände zwischen Bernburger Straße im Norden und der Fasanerie im Süden sowie die Bereiche westlich des Hubertus’ und dem Roten Gebäude an der Kreuzung Lange Straße / Bernburger Straße. Lediglich das 1887 eingeweihte Gebäude 23, das nach dem ab 1618 in Köthen wirkenden Pädagogen und Didaktiker Wolfgang Ratke benannt wurde, liegt etwas Abseits in der Lohmannstraße.
850 Jahrfeier in Reppichau
Mittelalterliche Festtage vom 19. bis 21. Juni 2009
Die erste urkundliche Erwähnung Reppichaus geht auf das Jahr 1159 zurück. Hier findet sich der Name der Familie Repgow in einer Nachricht von 1227 als Lehensleute des Erzbischofs von Magdeburg wieder. Bereits 3 Jahre zuvor, im Jahr 1156, werden Eyco und Arnolt de Reppechowe auf einem Gerichtstag des Markgrafen Albrecht des Bären in Wörbzig erwähnt.
Der Verfasser des Sachsenspiegels, Eike von Repgow, findet seine erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1209. Er kann möglicherweise der Stellung eines Edelfreien, also eines Ritters, zugeordnet werden. Er war des Latein mächtig und beherrschte das Lesen und Schreiben; seine Ausbildung erhielt er vermutlich an der Domschule des Magdeburger Erzstifts. Eike könnte um 1180 geboren sein und, da der Mainzer Hoftag im Jahr 1235 keine Erwähnung in seinem Werk mehr findet, um 1233 gestorben sein.
Beiträge aus den Ortschaften
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Termine / Veranstaltungs-Tipps
- Historischer Weihnachtsmarkt Köthen Vom 2. bis 4. Dezember kann am Köthener Kugelbrunnen der Histroische Weihnachtsmarkt mit Schmied, Schausteller und mittelalterliche Spiele bestaunt werden
- Sankt Martin in Köthen Am 11.11. beginnt ab 17:00 Uhr der Laternenumzug vom Bachplatz zum Markt, wo ab 17:30 Uhr die Besucher das Martinsspiel erwartet
- Sessionseröffnung – Karneval in Köthen Pünktlich am 11.11.11 um 11:11 Uhr ist auf dem Marktplatz Saisoneröffnung in der Karnevalshochburg. Das diesjährige Motto “Ritter, Burgen, Feen KUKAKÖ is scheen”
- Mensafasching am 11.11.11 Ab 20:00 Uhr steigt in der Mensa Köthen die “coolste” Faschingsparty, mit dabei The Porthers, Duo 112, Ziethenixen, DJ Ronny Rastig
- Bürgerversammlung zur Schlosspark-Gestaltung Im Ratssaal des Köthener Rathauses wird am 27.10.2011 ab 18:00 Uhr die Bürgerversammlung zur Gestaltung des Schlossparks stattfinden
Aktuelle Informationen
- 9. Knút-Fest in Weißandt-Gölzau Eindrücke vom Knút-Fest in Weißandt-Gölzau, das wie in Schweden zum gemeinsamen Verbrennen der Weihnachtsbäume ein lädt, fand nun bereits zum 9. mal statt
- Geplanter Verlauf der B6n Auf einer Google-Karte ist der künftige Verlauf der B6n bei Köthen und die Abzweigungen zwischen Kleinpaschleben bis zur A9 eingezeichnet
- Scherbelberg nun höchste Erhebung Mit 113,7 Metern ist der Scherbelberg nach Abschluss der Sanierungsarbeiten jetzt um 1,7 Meter höher als Pilsenhöhe und somit der höchste Punkt im Köthener Land
- Bach-Wettbewerb in Köthen Mit dem Preisträgerkonzert geht am Sonntag der Nationale Bach-Wettbewerb für junge Pianisten in Köthen zu Ende
- Evakuierung eines Intercity in Köthen Doppelpanne legt veralteten Intercity lahm – Passagiere konnten im Köthener Bahnhof den defeten IC verlassen und umsteigen




