Kunstprojekt Sachsenspiegel in Reppichau
Mittelalterliche Rechts-Geschichte im Eike von Repgow Dorf
Eigentlich wäre Reppichau ein unscheinbares Dorf wie jedes andere: Etwa 500 Einwohner, Jugendfeuerwehr und ein Fußballverein in der Kreisoberliga – etwas abseits der Bundesstraße 185 zwischen Dessau, Köthen und Aken gelegen. Aber die Gemeinde ist anders, denn im Dorf ist überall Kunst zum Anfassen, Draufsetzen und Bestaunen.
So findet man am Dorfteich – hier möchte ich meinen Rundweg beginnen – 7 überlebensgroße Figuren der Heidelberger Bilderhandschrift des Sachsenspiegels, welche vom Reppichauer Kunstschmied Frank Schönemann angefertigt wurden. Ein paar Meter weiter das vielleicht schönste Trafohäuschen der Welt. Auf allen 4 Wänden mit Motiven zur Zahl Sieben bemalt, werden Motive zu den 7 Weltaltern, den 7 Herrschilden, den 7 Verwandschafts- und Erbschaftsgraden sowie zum siebten Tag der Schöpfung, dem Tag der Ruhe, gezeigt.
Das Köthener Schloss
Anhaltische Fürstenresidenz und Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs
Direkt im Stadtzentrum, nur wenige Minuten zu Fuß vom Marktplatz entfernt, liegt das Köthener Schloss mit dem umgebenden Schloss-Park, den Museen und den Sälen des 2008 fertiggestellten Veranstaltungszentrums. Parkplätze und ein Parkhaus befinden sich in der unmittelbaren Umgebung; die Zufahrt zum Schloss selbst ist innerhalb Köthens gut ausgeschildert.
Seit ein paar Jahren finden Restaurierungen der um 1600 erbauten Wasserburg und Ende des 18. Jahrhunderts zum Schloss erweiterten Anlage statt. Bis 1847 diente das Schloss als Anhaltische Fürstenresidenz und Baumeister wie Christian Gottfried Heinrich Bandhauer und der Dresdener Hofbaumeister Melchior Brenner hinterließen hier ihre Handschrift. Große Teile der Schloss- und Parkanlage erstrahlen bereits im neuen Glanz und beherbergen mehrere Austellungen sowie die Köthen Information. weiter
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Aktuelle Informationen
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Termine / Veranstaltungs-Tipps
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