Tag des offenen Denkmals 2010
Am 12. September in und um Köthen geöffnete historische Gebäude
Ein Überblick über die am Sonntag, den 12. September 2010 geöffneten Denkmäler im Köthener Land. Diese Übersicht ist sicher nicht vollständig, aber an mehr Informationen bin ich bisher nicht gekommen. Geholfen haben mir hierbei die Veröffentlichungen im Amtsblatt Nr. 8 der Stadt Köthen, die Pressestelle der KKM und die Webseite der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Gern können weitere an diesem Tag geöffnete Einrichtungen sich bei mir melden und ich stelle diese Informationen hier bereit.
Im Jahr 1993 fand zum ersten Mal ein bundesweit durchführter Tag des offenen Denkmals statt und jedes Jahr zieht es Millionen Besucher in die sonst oft nur von außen zu sehenden historischen Bauwerke. Der zweite Sonntag im September ist für viele geschichtlich Interessierte ein fester Termin im Kalender geworden. Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Menge zu entdecken geben und so manchen Besucher überraschen, der vielleicht den ersten Schritt in die Dorfkirche direkt vor der Haustür wagt.
Großsteingräber im Köthener Land
Die südlichsten prähistorischen Megalithgräber Mitteldeutschlands
Funde ersten menschlichen Daseins im Köthener Land konnten in Werdershausen, Köthen und Mosigkau auf eine Zeit vor etwa 250.000 Jahren datiert werden. Faustkeile aus dieser Epoche sowie die Überreste der damaligen Jagdbeute – dem Mammut, dem Ur- und dem Wollnashorn oder dem Riesenhirsch – bereichern heute u.a. das Historische Museum in Köthen. Im Akener Raum wurden bereits vor 15.000 Jahren Rentiere gejagt und mit dem immer besser werdenden Klima wurden die Menschen in der Mittelsteinzeit, etwa 5.000 v. Chr., hier sesshaft. Sie siedelten im Urstromtal der Elbe, bauten bis zu 30 Meter lange Häuser aus Holzstämmen und fertigten Tongefäße. Kunst- und Kultgegenstände sowie die noch heute sichtbaren Großsteingräber und Grabhügel sind ein sichtbares Zeichen für die hohe Kultur der damaligen Zeit in dieser Region.
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Auf dem Pfad der Homöopathie
Von der Wallstraße zur Lutzeklinik bis ins Köthener Schloss
Die Grundregel der Homöopathie “Similia similibus curentur” – zu deutsch “Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden” – ist eins von mehreren Zitaten an Häusergiebeln entlang des Pfades der Homöopathie. Vom ehemaligen Spital in der Wallstraße und dem Hahnemannhaus bis zur Ausstellung zum Thema Geschichte der Homöpathie im Schloss Köthen. Der Weg schlängelt sich dem Logo der Homöopathie nachempfunden durch die Innenstadt und lädt am Magdeburger Turm oder spätestens im Park der Lutzeklinik zum Verweilen ein. Vorbei am Denkmal Hahnemanns und Lutze führt der Weg durch den Schlosspark zur Ausstellung ins Apothekergewölbe im Schloss Köthen. weiter
Bockwindmühle Libehna
Die 1814 erbaute Mühle steht Besuchern offen
Etwas abseits der Bundesstraße 183 zwischen Radegast und Köthen liegt der kleine, rund 260 Einwohner zählende Ort, Libehna. Auf etwa halben Weg nach Repau steht auf der rechten Seite die 1814 erbaute Bockwindmühle auf einem jungsteinzeitlichen Grabhügel und blickt meist in Richtung Süden, nach Locherau. Der ortsansässige Verein Alte Mühle Libehna hält das Kulturdenkmal in Stand und sorgt dafür, dass interessierten Besuchern das Kennenlernen der Mühlentechnik ermöglicht wird. weiter
IBA-Projekte in Köthen
Homöopathie als Entwicklungskraft und Planungsimpuls
Immer mal wieder hörte man in den vergangenen Jahren etwas vom IBA-Stadtumbau 2010 in Sachsen-Anhalt und den damit verbunden Umgestaltungen in den Innenstädten. Hochtrabende Worte wie: “Wirtschaftsmotor”, “Methodenrepertoire”, “demografischer Umbruch” und “Schrumpfungsprozesse” hätten wohl allesamt eine Top-Platzierung bei der Wahl zum Unwort des Jahres verdient, doch stehen sie alle im Zusammenhang mit den IBA-Projekten und sind immer wieder in Veröffentlichungen zum Thema publiziert worden. Das Behördendeutsch trägt sicherlich eher weniger zum Verständnis, zur Mitarbeit sowie zur Mitgestaltung durch die Bewohner der Städte bei und ließ doch des öfteren Kopfschütteln, Spott und Missverständisse an den Stammtischen und im Internet aufkommen. weiter
Beiträge aus den Ortschaften
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Aktuelle Informationen
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Termine / Veranstaltungs-Tipps
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