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Die Wittigsche Villa

Ehrenbürger Louis Wittigs verfallenes Herrenhaus

Villa des Malzkaffee-Fabrikanten Louis Wittig

Villa des Malzkaffee-Fabrikanten Louis Wittig

Der Köthener Malzkaffee-Fabrikant und Geheimer Kommerzienrat Louis Wittig, welcher es mit “homöopathisch unbedenklichen” Kaffee-Ersatz, dem sogenannten Gesundheitskaffee, zu beachtlichem Reichtum und Ansehen gebracht hatte, bewohnte im 19. Jahrhundert die Villa an der Bärteichpromenade. Direkt im Stadtzentrum – zwischen der Bärteichpromenade und der Museumsgasse – liegt das schlossartige, von einem weitläufigen Park umgebende Gebäude, dessen Verfall in den vergangenen Jahren tatenlos mit angesehen wurde. Das ganze Areal ist völlig verwildert und leider auch von Vandalismus nicht immer verschont geblieben. Der einstige Glanz lässt sich jedoch noch immer erahnen, gerade kleinere Details an der Villa, wie die zahlreichen Verzierungen und Säulen, zeugen von der aufwendigen Gestaltung des Hauses.

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850 Jahrfeier in Reppichau

Mittelalterliche Festtage vom 19. bis 21. Juni 2009

850 Jahre Reppichau

850 Jahre Reppichau

Die erste urkundliche Erwähnung Reppichaus geht auf das Jahr 1159 zurück. Hier findet sich der Name der Familie Repgow in einer Nachricht von 1227 als Lehensleute des Erzbischofs von Magdeburg wieder. Bereits 3 Jahre zuvor, im Jahr 1156, werden Eyco und Arnolt de Reppechowe auf einem Gerichtstag des Markgrafen Albrecht des Bären in Wörbzig erwähnt.
Der Verfasser des Sachsenspiegels, Eike von Repgow, findet seine erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1209. Er kann möglicherweise der Stellung eines Edelfreien, also eines Ritters, zugeordnet werden. Er war des Latein mächtig und beherrschte das Lesen und Schreiben; seine Ausbildung erhielt er vermutlich an der Domschule des Magdeburger Erzstifts. Eike könnte um 1180 geboren sein und, da der Mainzer Hoftag im Jahr 1235 keine Erwähnung in seinem Werk mehr findet, um 1233 gestorben sein.

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Kunstprojekt Sachsenspiegel in Reppichau

Mittelalterliche Rechts-Geschichte im Eike von Repgow Dorf

Kunstprojekt Sachsenspiegel in Reppichau

Kunstprojekt Sachsenspiegel in Reppichau

Eigentlich wäre Reppichau ein unscheinbares Dorf wie jedes andere: Etwa 500 Einwohner, Jugendfeuerwehr und ein Fußballverein in der Kreisoberliga – etwas abseits der Bundesstraße 185  zwischen Dessau, Köthen und Aken gelegen. Aber die Gemeinde ist anders, denn im Dorf ist überall Kunst zum Anfassen, Draufsetzen und Bestaunen.

So findet man am Dorfteich – hier möchte ich meinen Rundweg beginnen – 7 überlebensgroße Figuren der Heidelberger Bilderhandschrift des Sachsenspiegels, welche vom Reppichauer Kunstschmied Frank Schönemann angefertigt wurden. Ein paar Meter weiter das vielleicht schönste Trafohäuschen der Welt. Auf allen 4 Wänden mit Motiven zur Zahl Sieben bemalt, werden Motive zu den 7 Weltaltern, den 7 Herrschilden, den 7 Verwandschafts- und Erbschaftsgraden sowie zum siebten Tag der Schöpfung, dem Tag der Ruhe, gezeigt.

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Die Kirche St. Maria

Kirche der katholischen Gemeinde in Köthen

St. Marien Kirche Köthen

St. Marien Kirche Köthen

Die um 1830 von Gottfried Bandhauer erbaute und im Juni 1833 geweihte katholische Kirche St. Maria liegt nur wenige Schritte vom Köthener Marktplatz entfernt. Vor wenigen Jahren äußerlich vollständig restauriert, strahlt sie in einem hell-matten goldgelb mit fast schwarzen Dächern weithin sichtbar und setzt sich vom dahinter liegenden Schlosspark deutlich ab.

Das auch als Stiftskirche bezeichnete Gotteshaus wird bzw. wurde als Grab-, Pfarr- und Schlosskirche verwendet; regelmäßig finden Konzerte und Gottesdienste statt. Weitere zur Kirchengemeinde gehörende Einrichtungen sind das Seniorenpflegeheim St. Elisabeth in der Wallstraße und die Kindertagesstätte St. Anna in der Lohmannstraße.

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Das Köthener Schloss

Anhaltische Fürstenresidenz und Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs

Schloss Köthen, Veranstaltungszentrum

Schloss Köthen - Kulturelles und historisches Zentrum

Direkt im Stadtzentrum, nur wenige Minuten zu Fuß vom Marktplatz entfernt, liegt das Köthener Schloss mit dem umgebenden Schloss-Park, den Museen und den Sälen des 2008 fertiggestellten Veranstaltungszentrums. Parkplätze und ein Parkhaus befinden sich in der unmittelbaren Umgebung; die Zufahrt zum Schloss selbst ist innerhalb Köthens gut ausgeschildert.

Seit ein paar Jahren finden Restaurierungen der um 1600 erbauten Wasserburg und Ende des 18. Jahrhunderts zum Schloss erweiterten Anlage statt. Bis 1847 diente das Schloss als Anhaltische Fürstenresidenz und Baumeister wie Christian Gottfried Heinrich Bandhauer und der Dresdener Hofbaumeister Melchior Brenner hinterließen hier ihre Handschrift. Große Teile der Schloss- und Parkanlage erstrahlen bereits im neuen Glanz und beherbergen mehrere Austellungen sowie die Köthen Information. weiter

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Aktuelle Informationen

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Archiv der Kurzmitteilungen

Termine / Veranstaltungs-Tipps

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